Unsere Veranstaltungen

Alle Kinder haben Rechte

Unter diesem Motto erfuhren die Schüler der Klassen 5 am 26.10.17 viel wissenswertes. Die Mitarbeiterinnen von Arthur e.V. Chemnitz machten die Schüler nicht nur auf ihre Rechte aufmerksam sondern zeigten auch welche Kinderrechtsverletzungen es noch immer gibt. Freudig und ideenreich stellten die Schüler die Rechte in kurzen Spielsequenzen dar.

-G. Uhrin

Ethik Klasse 10

Die Schüler der Ethikgruppe der Kl.10b besuchten im Rahmen des Unterrichtes die Wohnanlage für Menschen mit Behinderung „Am Kirchfeld“ in Hartmannsdorf. Ihr Leiter, Herr Windisch, führte sie durch die Wohnanlage, in der 48 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in Wohngruppen leben. Ein Großteil von Ihnen arbeitet in einer Werkstatt und 16 leben in der Wohnpflege mit schwersten Behinderungen. Überrascht waren die Schüler nicht nur über den Tagesablauf, sondern auch über die Aufgaben, die die behinderten Bewohner in ihren Bereichen unter Anleitung selbständig erledigen. Herr Windisch informierte auch über die verschiedenen sozialen Berufe und Tätigkeitsfelder und ermutigte die Jugendlichen sich für Praktika bei Interesse zu melden. Erstaunt waren die Schüler über die unterschiedlichen Bilder ihres Kunstlehrers, Herrn Bokum, der im Wohnheim eine Ausstellung hat und so ermöglicht, dass sich Besucher mit dem Thema Menschen mit Behinderungen auf diese Weise auseinandersetzen können.Leider war die Zeit zu kurz, aber der Kontakt zu den Menschen im Wohnheim soll auf jedem Fall mit einem Projekt vertieft werden. Ein Dank an Herrn Windisch, der sich für uns Zeit nahm.

-Schüler Klasse 10b und Fraus Uhrin

Kunstwettbewerb 2018

Zu Beginn des Schuljahres beschäftigten sich die Schüler der 7. Klassen im Kunstunterricht mit Piktogrammen und Signalfarben. Zu diesem Thema sollten die Schüler einen Aufkleber entwerfen, der das Auto von Eltern als rauchfreie Zone ausweist. Die besten acht Arbeiten wurden gemeinsam in den Klassen ausgewählt und beim Kreativwettbewerb der Deutschen Lungenstiftung e.V. eingereicht. Aus über 130  Einsendungen aus ganz Deutschland mit mehr als 1000 Entwürfen wählte eine Jury die Sieger aus. Julia Kattner aus der Klasse 7b hat den ersten Preis gewonnen.                             Herzlichen Glückwunsch!

Theater im Klassenzimmer

Mit dem Klassenzimmerstück „Malala“ wurden die Schüler der Klassen 8 und 9 mit mit Themen und Fragenkonfrontiert wie: Was heißt eigentlich, seine Stimme zu erheben – und für was? Was ist, wenn die Heimat zur Fremde wird, weil radikale Gruppen humanistische Grundwerte zerstören?  Schüler der Klasse 8a äußerten sich dazu: „ Die Geschichte war tragisch und dramatisch. Wir fanden gut, dass die Schauspielerin uns mit ins Stück einbezog und wir Fragen stellen konnten.Die Geschichte von Malala hat uns zum Nachdenken angeregt.“
-(P.Bauch und L.Bauch).

“Straßenkind für einen Tag”

Straßenkind für einen Tag“ ist eine Initiative des Kinderhilfswerkes „terre des hommes“ und hat zum Ziel, auf das Schicksal von Straßenkindern aufmerksam zu machen. Dabei schlüpfen Schüler in die Rolle von Straßenkindern und verrichten deren typische Tätigkeiten, um Geld zu sammeln, das dann für Hilfsprojekte verwendet wird.Am Dienstag, dem 18.12.haben wir, die Klasse 5c, zwei Stunden lang vor einem Supermarkt in unserer Stadt dieses Projekt mit großem Erfolg durchgeführt. Wir hatten viele gute Ideen. Besonders toll war das Engagement unserer Eltern: es wurden zu Hause Kekse gebacken, eine Oma hat Socken und Mützen gestrickt und eine Mutti hat unzählige Weihnachtsengelchen gehäkelt!  All diese Sachen haben wir in unseren Bauchläden verkauft. Außerdem haben wir unsere Dienste beim Schuhe-Putzen, Autoscheibe-Putzen und Einräumen der Waren ins Auto angeboten. Drei Mädchen und ein Junge haben sich neben den Markt-Eingang gestellt und Weihnachtslieder gesungen bzw dazu getrommelt. Ohne Musik-Begleitung, ohne Dirigent, einfach so. Die meisten Passanten zeigten sich aufgeschlossen und spendeten bzw kauften Dinge. Und deshalb konnten wir nach dem Zählen des Inhalts unserer Sammelbüchsen 305 € feststellen. Mann, waren wir stolz! Uns war zwar kalt und wir waren durstig, aber unser Einsatz hatte sich wirklich gelohnt. Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Da wir noch nicht alles aus unseren Bauchläden verkauft hatten, beschlossen zwei Jungen, den Rest am nächsten Abend bei der Musical-Aufführung in unserer Schule anzubieten. Die Resonanz der Besucher war enorm, auch weil viele von der Aktion in der „Freien Presse“ gelesen hatten. Es wanderten viele Scheine in die Sammeldosen.Das Ergebnis lautet: wir konnten 434 € auf das Konto von „terre des hommes“ überweisen. Damit kann man beispielsweise 7 Straßenkinder 1 Jahr lang zur Schule schicken.

“Be smart- don´t start” 2017

Die Schüler der Klassen 5a, 5b, 6a und 6b nehmen mit interessanten Beiträgen am sächsischen Kreativwettbewerb im Rahmen des bundesweiten Nichtraucherwettbewerbs „Be smart – don`t start“ teil. Lory Sammereier aus der Klasse 5a hat ein kleines Theaterstück über die Freizeitinteressen von Rauchern und Nichtrauchern geschrieben und mit ihren Mitschülern aufgeführt. Die Schüler der Klasse 5b haben Vierzeiler zum Thema Rauchen gereimt und diese an einer selbst gebauten Litfaßsäule veröffentlicht. Die Klasse 6a entwickelte Fragebögen für Raucher und Nichtraucher und legte diese ihren Eltern vor. Die Klasse 6b hat die beiden Schulhauseingänge vor dem Unterrichtsbeginn am 5. April für Raucher und Nichtraucher gekennzeichnet, die Nichtraucher mit Gummibärchen „belohnt“ und die Raucher mit Kaugummizigaretten und einer Nichtraucherzeitung zum Nachdenken angeregt. Die Ergebnisse aller 4 Projekte wurden am 5.April 2017, dem „Pesta- Nichtrauchertag“, in der Aula der Schule von den beteiligten Schülern präsentiert und werden nun zum sächsischen Kreativwettbewerb eingesendet. Diese können demnächst im Be Smart-Internet-Blog unter  

Swansea

Auch in diesem Jahr fuhren interessierte Schüler der 7. Klassen der Pestalozzi-Oberschule Limbach-Oberfrohna von 2. – 8. Juni nach Swansea. Am Samstag trafen sich die Schüler aufgeregt auf dem Platz vor dem Rathaus. Nachdem sich alle von den Familien verabschiedet hatten, startete der Bus in Richtung Wales. Nach 22 Stunden erreichten wir am Sonntag Mittag Swansea. Die ersten wartenden Gasteltern wurden sogleich neugierig beäugt. Nachdem alle Schüler ihren Gasteltern zugeteilt wurden, konnten sie sich kennen lernen und die ersten englischen Worte wechseln.

Am Montag hatten die Schüler ihren ersten Schultag in einer alten Marineschule. Sie bekamen von den drei Lehrern eine Liste mit verschiedenen Dingen, die sie am Strand suchen und zu einem Bild zusammenlegen sollten. Am Nachmittag besuchten die Schüler zunächst das „Waterfront Museum“ von Swansea um einige Informationen zur Stadt zu finden. Anschließend hatten sie Freizeit und durften die Stadt in kleinen Gruppen selbst erkunden. Auch für den nächsten Tag hatten sich die walisischen Lehrer eine schöne Aufgabe für unsere Schüler überlegt. Sie sollten auf dem Markt von Swansea verschiedene Dinge finden und fotografieren. Dafür mussten sie auch Mitarbeiter und Besucher des Marktes ansprechen. Nachmittags ging es dann in die Hauptstadt Cardiff. Zunächst besichtigten wir ein Freiluftmuseum und im Anschluss galt es die Innenstadt zu entdecken.

Am letzten Schultag bereiteten die Schüler kleine Vorträge über ihre Erlebnisse auf dieser Reise vor, die schließlich – natürlich auf Englisch – vor Lehrern und Mitschülern präsentiert wurden. Den Nachmittag verbrachten wir an der wunderschönen Steilküste von Gower. Dort wurde auf Felsen geklettert, mit den Füßen durch das warme Meerwasser gelaufen und Handball gespielt.

Am Donnerstag hieß es zeitig aufstehen, denn eines der Highlights stand bevor: die Fahrt nach London. Zunächst fuhren wir mit der „Tube“, der Londoner U-Bahn, vom O2-Stadion zu Madame Tussaud’s. Nach dem Treffen mit vielen berühmten Wachsfiguren machten wir einen kleinen Stadtrundgang vom Marble Arch über den Hyde Park bis hin zum Buckingham Palace. Mit einem Boot fuhren wir dann über die Themse durch die Tower Bridge von Westminster nach Greenwich. In Greenwich wurden die letzten Einkäufe für die Fahrt erledigt und noch etwas Beachball gespielt, bevor es schließlich zurück in den Bus ging und die Heimreise angetreten wurde.

Freitag Mittag erreichten die Schüler und Lehrer der Pesta wieder Limbach-Oberfrohna – mit vielen schönen Erinnerungen und neuen Erfahrungen im Gepäck.

Besuch der Stasiunterlagenbehörde in Chemnitz

Das Ziel, der totalen Überwachung aller Bürger, haben die offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit der ehemaligen DDR um Erich Mielke nicht erreicht. Zeugnis der Spitzeltätigkeit legen unter anderen 7,5 km Akten und 2,3 Millionen Karteikarten der Außenstelle für Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR in Chemnitz ab. Diese unglaublichen Zahlen ließen auch die Ethikschüler der Kl.10bbei einem Besuch am 20.11.17 aufhorchen. Frau Buchler gab den Schülern einen kleinen Einblick in die Methoden der Staatssicherheit .Bei einem Gang durch das Archiv mit seinen Regalen voller Akten kam manche Frage auf, ebenso als den Schülern ein Einblick in Berichte von Im,s gewährt wurde. Im Unterricht werden die Schüler die Möglichkeit erhalten Fragen zu stellen und über ihre Eindrücke zu sprechen.Darüber hinaus bietet sich natürlich noch die Möglichkeit, dass Schüler gemeinsam mit Ihren Eltern den „Tag der offenen Tür“ der Außenstelle nutzen um einen Teil unserer Geschichte näher kennenzulernen.

-G. Uhrin

Bstu-Bund.de- Außenstelle für Stasiunterlagen Chemnitz

28. Elbe - Schüler - Camp 2019

Auch in diesem Jahr beteiligten sich 19 biologieinteressierte Schüler aus den Klassen 6a, 6b, 6c, 8a und 8b am nunmehr 28. Elbe-Schüler-Camp, das vom 16.-19.9.2017 in Altenberg im Osterzgebirge stattfand. Ziel dieser Umweltprojekte  ist es, den Schülern die ökologischen Zusammenhänge in den Lebensräumen der Elbe und ihrer Einzugsgebiete nahe zu bringen. Am ersten Tag haben die Teilnehmer eine Erlebnistour in den Bergbaustollen in Altenberg durchgeführt. Am zweiten Tag war Frau Angelika Starr mit dem Umweltmobil Planaria vor Ort, um umfangreiche physikalische, biologische und chemische Wasseruntersuchungen in und an der Roten Weißeritz zu ermöglichen. Wir ermittelten eine gute Wasserqualität für diesen Gebirgsbach. Außerdem wurde das Hochmoor besichtigt. Am dritten Tag haben die Schüler bei einem Umwelteinsatz auf dem Gelände der Jugendherberge abgebrochene Äste und Baumspitzen beräumt, im umliegenden Wald Müll gesammelt und sich in Workshops mit verschiedenen Umweltproblemen, wie zum Beispiel dem Bienensterben, dem Holzraubbau und der Verschwendung von Wasser bei der Herstellung verschiedener Produkte befasst.Raiko, Kane, Robin, Tim und Linus waren mit der Kamera in verschiedenen Filmteams mit Unterstützung durch Medienpädagogen in den umliegenden Wäldern unterwegs und drehten Filme über das Artensterben, die Zerstörung von Lebensräumen und die Umweltverschmutzung durch die Menschen. Diese sehr lehrreichen, mit viel Spaß gestalteten Werke sind bei youtube unter saekmobil zu sehen.Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Ines Wittig von der Deutschen Umwelthilfe, die die Camps wieder wunderbar vorbereitet hat sowie an die Vertreter des Sächsischen Staatsministerium für Kultus und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, die das gesamte Projekt unterstützten und begleiteten.

-Ute Knechtel