Unsere Projekte

Unser Biocamp 2021

Neun Schüler und Schülerinnen der Klassen sechs und sieben der Pestalozzischule Limbach-Oberfrohna nahmen vom 5. bis 8. Oktober am Elbe-Schüler-Camp der Deutschen Umwelthilfe teil.

Bei verregnetem Wetter begann das Camp mit der Fahrt durch den Tagebaus Schleenhain. Dort wurde den Schülern erklärt, wie der Tagebau aufgebaut ist, wie die Arbeiten gesteuert werden und welche Rolle Kohle bei der Energiegewinnung spielt.

Bei deutlich besserem Wetter startete der Mittwochvormittag mit der Gewässeruntersuchung des Umweltmobils „Planaria“ am Störmthaler See. Die Untersuchungsergebnisse gaben den Schülern einen Einblick in die ökologischen Zusammenhänge. Nach dem Mittagessen schlossen sich Baumpflegearbeiten im Lärchenwald am Störmthaler See an. Den anstrengenden Tag ließen die Schüler am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen.

Der Donnerstag startete mit vier unterschiedlichen Workshops, die die Schüler frei wählen durften. Themen zu Wildkräutern, Streuobstwiesen, Tourismus vs. Naturschutz sowie eine Zukunftswerkstatt „Future Club“ haben die Sensibilität der Schüler für die Umwelt geweckt. Das ökologische Landschulheim in Dreiskau-Muckern bot dabei eine schöne Unterbringung und Umgebung.

Text und Bilder: Vanessa Bieber

US Election Project

The winner gets it all

Gemeint ist Joe Biden, der die US-Präsidentschaftswahlen gewann, weil er in ausreichend vielen Staaten alle Wahlmännerstimmen bekam. Gewinner sind aber auch wir: die Klasse 9a unserer Schule, und das in mehrfacher Hinsicht. Wir gewannen nicht nur den „Transatlantic award“ im US Election Project, sondern auch neues Wissen, neue Erfahrungen und neue Freunde.

Organisiert von teachaboutus, einer Initiative der Leuphana Universität Lüneburg und der US-Botschaft, nahmen auch in diesem Wahljahr – wie bereits 2012 und 2016 – über 200 deutsche und amerikanische Schulklassen an einem Projekt teil, das sich mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen befasst. Dabei geht es nicht nur darum, das recht komplizierte Wahlsystem zu verstehen, sondern vor allem, in einem zugeteilten Bundesstaat das Wahlverhalten der US-Bürger zu analysieren und ihr Votum vorauszusagen.

Es war eine interessante Abwechslung im Englischunterricht für uns, auch wenn  die Thematik nicht einfach und unsere Konkurrenz (meist Gymnasialklassen 12 Leistungskurs) groß war. Am coolsten fanden wir die virtuellen Begegnungen mit unserer Partnerklasse aus Connecticut und unsere Umfrage unter Limbacher Bürgern. Am Ende entstand ein tolles Video, das zwar leider keinen Preis gewann. Aber dafür lagen wir mit unserer Vorhersage „Joe Biden“ richtig. Und gewannen zusammen mit den amerikanischen Schülern den oben erwähnten „Transatlantic award“, einen Preis für besonders gute Zusammenarbeit. Und selbstverständlich wird diese Zusammenarbeit fortdauern, sowohl im Unterricht als auch in persönlichen Kontakten.